Nur die Prioritäten bringen uns weiter

Stephen R.Covey hat einmal das Bild von großen und kleinen Kieselsteinen verwendet. Wenn Du einen 10 Liter Eimer hast und diesen mit Sand füllst, werden anschließend nur noch wenige wirklich große Kieselsteine oben Platz haben. Wenn Du allerdings die großen Kieselsteine zuerst einfüllst, dann hast Du noch ausreichend Zwischenräume für die kleinen Kiesel, Sand und Wasser. Das bedeutet für uns, dass wir die wichtigen und großen Ziele unseres Lebens zuerst in den Eimer füllen müssen und den Rest in die Zwischenräume. Nur so haben wir die Chance unseren Fokus auf die wichtigen Bereiche unseres Lebens mit ihren Zielen Wünschen und Visionen zu lenken.

Zeitmanagement: Prioritäten setzen lernen

Du brauchst einen Fahrplan für Dein Ziel

Definiere Dir Dein Ziel so konkret wie möglich. Sage nicht:  „Ich möchte mehr Kunden haben“, sondern sage stattdessen: „Ich möchte in diesem Jahr 52 neue Kunden gewinnen.“  Wenn Du sagst:  “ Ich möchte mehr Empfänger in meinem Newsletter“, dann ist das nicht konkret genug. Sage stattdessen lieber:  “ Ich möchte jeden Monat 145 neue Newsletter-Abonnenten gewinnen“, denn das ist wirklich konkret.

Was für Dein Business gilt, trifft auch in Deinem persönlichen Bereich zu

Das gilt auch für Deinen privaten Bereich. Du sagst:  “ Ich möchte abnehmen“,  sage stattdessen lieber eine konkrete Anzahl, wie viel Kilo Du abnehmen möchtest. Sage nicht: „ Ich möchte mehr Sport treiben“, sondern sage stattdessen: „Ich möchte jeden Tag 30 Minuten Radfahren.“  Wenn Du mehr Zeit mit Deiner Familie verbringen möchtest, dann sage zum Beispiel konkret: „Ich möchte jeden Abend 1 Stunde mit meinen Kindern spielen.“  Wenn Du Dich weiterbilden willst, dann sage: „Ich möchte genau diese zusätzliche Qualifikation erreichen.“  Damit hast Du ein konkretes, visualisiertes Ziel.

Mein Praxistipp:

Formuliere Dir Deine Ziele unbedingt exakt und genau definiert.

Deine Ziele brauchen Gegenwart

Du kennst sicherlich auch die Menschen in Deinem Umfeld, die häufig mit: „Ich würde gerne“, ich möchte“, oder „ich hätte gerne“ – Formulierungen um sich werfen. Diese Formulierungen sind unverbindlich und Du verhinderst damit, dass sich Dein Unterbewusstsein mit Deinen Zielen auseinandersetzt und sich darauf konzentriert. Überlege Dir, bis wann Du Dein Ziel umgesetzt haben möchtest. Bleibe dabei unbedingt realistisch und plane lieber ein wenig mehr als zu wenig Zeit ein, denn wer langsam und konsequent zum Ziel geht, kommt auch an. Es ist keine Frage der Zeit, sondern ehr eine Frage wie konsequent Du Dein Ziel angehst. Die Planung der Zeit ist auch abhängig davon, mit viel Engagement Du Dein Ziel bzw. Teilbereiche jeden Tag umsetzen kannst.

Große Ziele brauchen kleine Etappen

Besonders dann, wenn Du ein großes Ziel erreichen möchtest, kann es von entscheidender Bedeutung sein, dass Du in kleinen Etappen planst. Du  brauchst unbedingt Zwischenziele, an denen Du Deine Erfolge messen kannst und Du kannst Dich damit selbst motivieren, das nächste Etappenziel anzugehen. Ein großes Ziel, dessen Erreichen für Dich ein halbes Jahr oder gar ein ganzes Jahr bedeuten würde, ist eine recht lange Zeitspanne. Die Gefahr des Aufgebens wäre groß und die Enttäuschung würde dazu führen, dass Du schlussendlich Dein Ziel aufgibst. Planst Du jedoch in kleinen Etappen, dann kannst Du Dich selber durch die immer wieder erreichten kleinen Ziele motivieren weiterzumachen.

Wie verbringst Du Deine Zeit?

Zeitmanagement by Ulrike Giller

Beobachte und analysiere doch einmal wie Du die 24 Stunden des Tages verbringst. Okay, etwa 7- 9 Stunden gehen schon mal fürs Schlafen weg. 😉 Am Wochenende wahrscheinlich auch ein wenig mehr. Doch geht es Dir auch manchmal so, dass Du Dich abends frustriert fragst: „Was habe ich eigentlich während des Tages alles gemacht?“  Manchmal hast Du wahrscheinlich auch das Gefühl keinen Schritt weiter gekommen zu sein. Gehe in „Media res“ Es kann Dir sehr hilfreich sein, wenn Du Dir über einen gewissen Zeitraum – eine Woche oder einen Monat – einmal aufschreibst, welchen Aufgaben Du während des Tages nachgehst. Werfe abends einen Blick in Deine Notizen und streiche Dir alle die Tätigkeiten mit einem roten Stift an, die Dich blockiert und keinen Schritt weitergebracht haben. Letztendlich alle die Tätigkeiten mit denen Du Dich von den Prioritäten hast ablenken lassen.

Die Stunde der Wahrheit kommt

Damit bekommst Du ein klareres Bild davon, wie Du Deine Zeit verbringst und welche Zeit regelrecht verschwendet wurde. Ja, es ist die Stunde der Wahrheit. Du wirst mit Sicherheit überrascht sein über das Ergebnis. Was Du schon immer irgendwie geahnt habst, hast Du Dir jetzt deutlich vor Augen geführt. Zeit, die Du eigentlich für eine bestimmte Aufgabe verwenden wolltest, hast Du zwischendrin anderweitig genutzt (mal wieder in Facebook gewesen, die Emails gelesen, die auch hätten warten können……)

Nimm die großen Steine zuerst

Zeitmanagement für Unternehmer 

Gehen wir doch nochmal zurück zu unserem Bild vom Anfang: Wenn Du die wichtigen Aufgaben zuerst am Tag oder in der Woche erledigst, dann nehmen Dir die unwichtigen Dinge keinen unnützen Raum in Deiner Tagesgestaltung weg. Ich gebe zu, dass das letztendlich auch eine Frage des Selbstmanagements und der Selbstdisziplin ist, sich nicht von Unnützem ablenken zu lassen.

Beitragsbild: Licence-free by:Paul Jarvis, Licence free: Paula Borowska

© Musik Audiodatei: Scottish Hearts“ by Admiral Bob Licensed under Creative Commons

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