UND WARUM MANCHES NICHT SO GEMEINT IST WIE MAN MEINT

Als der bekannte Blogger Markus Cerenak seinen Blog-Bang zum Thema „Warum“ ausgeschrieben hatte und ich mir überlegte mitzumachen, fiel mir im Laufe der Zeit die nachfolgende Begebenheit ein.

EIN WUDERSCHÖNES ERLEBNIS MIT TIEFGANG

Vor einigen Jahren habe ich eine Südamerika-Rundreise gemacht, die auch nach Cusco, einer traumhaft typischen Stadt des Andenhochlandes führte.
Ich liebe es auf meinen Reisen durch die Straßen zu schlendern und mich zwischendurch irgendwo hinzusetzen und das bunte Treiben der Einheimischen zu beobachten. Irgendwann habe ich mir dann auf einem großen Platz in Cusco ein passendes Plätzchen zum Beobachten gesucht.
Während ich so da saß, kam ein kleines Mädchen und setze sich zu mir. Sie war acht Jahre alt, wie sich später herausstellte. Ich spürte ihren neugierigen Blick auf mir, drehte mich zu ihr und lächelte sie an. Das war wohl der ersehnte Startschuss für sie. Sie sprach mich an. Oder besser gesagt, sie fing an, mich auszufragen.
Meine Spanischkenntnisse reichen so leidlich für eine kleine, einfache Unterhaltung aus, sodass ich mich auf dieses Frage- und Antwortspiel einlassen konnte. „Warum sitzt Du da?“, „Wo kommst Du her?“, „Warum wohnst Du nicht hier?“, so ging es in einem fort. Mal habe ich gefragt und mal wieder sie.
Das war ein wundervolles Spiel der Kommunikation: leicht, unbeschwert, harmonisch, sympathisch neugierig. Kurz, es hat einfach Freude gemacht.
[Tweet „Lass Dich inspirieren – Weshalb wir dem Warum eine Chance geben sollten“]

WARUM MANCHES NICHT SO GEMEINT IST WIE MAN MEINT

Wer liebt schon diese ewigen Fragen nach dem „Warum, wieso, weshalb“? Ich liebe sie nicht. Doch, wenn ich ehrlich bin, dann muss ich mich fragen, ob es in diesem Moment nicht an mir selbst liegt. Wie geht es Dir damit? Das Gefühl der Rechtfertigung hängt wie ein Damoklesschwert über uns. Aber sind es nicht unsere eigene ganz persönliche Empfindung und Interpretation, die dieses Gefühl aufkommen lassen? Das ist der Moment, wo wir uns die unbeschwerte und leichte Kommunikation von Kindern abschauen könnten, ohne komplizierte Interpretationen.

WESHALB WIR DEM WARUM EINE CHANCE GEBEN SOLLTEN

So wie uns das „Warum“ in der Kommunikation weiterbringen kann (sofern wir eine entspannte Haltung dazu einnehmen können), so bringt uns auch das „Warum“ für uns selbst weiter. Wir fangen an uns selbst zu hinterfragen: unseren Weg, den wir eingeschlagen haben und die so wichtige Frage: „Weshalb kommen wir nicht aus unserer Komfortzone heraus?“ Darüber habe ich ja im letzten Artikel und meinem neuen E-Book: „Endlich mit Schwung aus der Komfortzone“ bereits ausführlich geschrieben.
Wechseln wir doch mal die Blickrichtung und sehen wir das „Warum“ als ein Hilfsmittel auf unserem Weg und nicht als Sackgasse. Wenn wir nicht mehr fragen, sind wir auch nicht mehr in der Entwicklung. Keine Fragen bedeutet Stillstand. Was würden wir von einem Kind halten, dass uns keine mehr Fragen stellt?

JETZT KOMME ICH ZU MEINEM GANZ PERSÖNLICHEN WARUM

Als ich angefangen habe mich aus den Präsenzseminaren in die Onlinewelt der Coaching-Produkte und ins Internetmarketing zurückzuziehen, konnten die wenigsten meine Entscheidung zu Anfang nachvollziehen. Doch unterschwellig habe ich immer wieder das Unverständnis gepaart mit der Bewunderung für diesen Schritt gespürt.
Heute coache ich über Onlinekurse, Webinare oder Skype. Ich kann mich in meiner Schreibleidenschaft austoben und habe mutig einen zweiten Blog zum Thema Digitale Coaching-Produkte begonnen. Ich kann meinen Leidenschaften nachgehen, meine Fähigkeiten und mein ganzes Knowhow einsetzen und lebe unabhängig mit allem, was mir Spaß macht.

LASST UNS DIE FRAGEN LIEBEN

in der Kommunikation mit unseren Mitmenschen, aber vor allem lassen wir die Fragen durch den anderen zu, ohne Hintergedanken – unbeschwert und leicht, ehrlich und vertrauenserweckend, sympathisch und neugierig.

LASST UNS DIE FRAGEN LIEBEN

die wir uns selbst stellen, damit sie uns weiterbringen. Und meine Lieben, hört nie auf zu fragen, denn das bringt Euch Eure Entwicklung.

ICH MACHE HEUTE DAS WAS ICH TUE:

• weil ich es liebe
• weil es mir Spaß macht
• weil ich mich dadurch weiterentwickeln konnte und immer wieder kann
• weil ich mit so wunderbaren Menschen online – und offline zu tun habe
• weil ich Stillstand hasse
• weil ich ein kreativer Mensch bin
… jetzt höre ich mal besser auf, denn ich könnte noch tausend Gründe anführen.

 Beitragsbild: pixaby.com, Public Domain CC0

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