Digitale Produkte und die Steuern

Digitale Produkte und die Steuern

Podcastfolge 46 – Digitale Produkte und die Steuern. Interview mit Steuerberaterin Benita Königbauer.

Digitale Produkte und die Steuern

Deine Vorstellung : Benita Königbauer’s Mission ist es, leidenschaftliche Solopreneure und Freiberufler finanziell erfolgreich zu machen. Sie hat ein Händchen für Finanzen und dafür, komplexe Sachverhalte verständlich zu machen. Dabei behält sie immer das persönliche Wertesystem ihrer Kunden im Auge, denn sie ist überzeugt, dass ein Unternehmen nur dann dauerhaft erfolgreich sein kann, wenn es dem Unternehmer jeden Tag Freude macht, sich mit seinen besonderen Fähigkeiten darin zu verwirklichen. Als Selbstentwickler und neugieriger Lern-Junkie ist sie ständig auf der Suche nach Tipps, Tricks und Tools, die ihre Kunden und sie bei dieser Mission unterstützen. Dabei wählt sie manchmal auch – für ihre Branche – eher ungewohnte Wege zum Ziel, wie zum Beispiel durch Onlinekurse oder Bücher. Steuern und Buchhaltung sind für sie eine Grundleistung, die eben erledigt werden muss und als Ausgangsbasis für ihre Beratung dient. Entscheidend ist, was man aus diesem „Zahlenfriedhof“ machen kann – also, was ihre Kunden (und in der Folge deren Kunden) unter dem Strich davon haben. Dabei arbeitet sie mit Fragen wie: • Kannst Du von Deinem Unternehmen gut leben? • Bleibt Dir ausreichend Zeit und Energie für Dich und für das, was Du liebst? • Was können wir dabei noch optimieren? Und wie? • Wie kannst Du Deine Ziele leichter erreichen? • Welches Angebot und welche Kunden machen Dir Freude? • Wie kannst Du mehr davon bekommen? Als berufliche Promenadenmischung aus Steuerberaterin, Wirtschaftsmediatorin und Bankkauffrau hat sie eine solide Basis, auf der sie gut mit ihren Zusatzqualifikationen, wie zum Beispiel den „Certified Profit First Professional“ oder den „Get Clients Now!® Licensed Facilitator“ aufsetzen kann.

Dein Pitch:

Meine Mission ist es, leidenschaftliche Solopreneure und Freiberufler finanziell erfolgreich zu machen. Als Steuerberaterin und Profit Coach arbeite ich mit meinen Kunden intensiv an der Entwicklung ihrer Unternehmen und an ihrem finanziellen Gesamterfolg, im Einklang mit ihrem persönlichen Wertesystem. Für diese Art von Beratung müssen Kunde und Berater einen besonderen Draht zueinander haben. Dazu braucht es eine sehr persönliche Beziehung, die weit über steuerliche Fragen hinausreicht.
Dein schwierigster Moment als Unternehmer-(in): An einem trüben Februar-Abend 2012 saß ich sehr spät an meinem Schreibtisch, auf dem linken Ohr einen Pfeifton, auf dem rechten ein Summen und musste mir eingestehen, dass ich es fertiggebracht hatte, mit vollem Einsatz genau die Kanzlei zu erschaffen, die ich niemals wollte. Das war eine einigermaßen harte Landung nach fünf hochmotivierten, intensiven und kräftezehrenden Gründungsjahren. Und ich verdanke es zwei sehr abschreckenden Burn-Out-Fällen in meinem direkten Umfeld, der intensiven Arbeit mit zwei wundervollen Coaches und einer Hundertschaft großartiger Business-Autoren, dass ich dieses Schiff wieder so wunderbar auf Kurs bringen konnte. Für die Steuerberaterprüfung lernen wir so unglaublich viel Fachwissen, wie in kaum einem anderen Beruf und (beinahe) nichts davon bereitet Dich darauf vor, was es bedeutet, selbst Unternehmer zu sein. Ich habe auf diesem Weg mit den allerbesten Motiven und größtem persönlichen Einsatz alle nur erdenklichen Fehler gemacht. Der Größte davon war, dass ich dachte, ich müsste für jeden Kunden der ideale Berater sein. Ich habe „auf der grünen Wiese“ gegründet und nahm klassisch erst mal jeden Kunden an, der einen Puls und ein Konto hatte. Branche – Wünsche – Persönlichkeit, passt schon, ich bin ja flexibel und fachlich gut ausgebildet. Vor lauter Flexibilität und Kundenorientierung habe ich mich bis zur Unkenntlichkeit verbogen und zerrieben, um all diesen individuellen Wünschen gerecht zu werden. Und rate mal: es hat nicht funktioniert. Egal, wie sehr ich mich hineingehängt habe, für manche war ich schlicht die falsche Beraterin. Was ich auch lieferte, es war nie das Richtige zur rechten Zeit zum rechten Preis. Extrem frustrierend für alle Beteiligten. Was auf diese Erkenntnis folgte, bringt mich gleich zum nächsten Punkt – der besten Entscheidung für mich und mein Business 🙂

Was war die beste und wichtigste Entscheidung in deinem Business:

Unangefochtene Nummer 1: ausschließlich mit Wunschkunden zu arbeiten. Nach der Erkenntnis, dass ich nicht jeden glücklich machen kann, habe mich von allen Kunden getrennt, die nicht 100%ig zu mir passten und lehne seither auch etwa 90% aller neuen Anfragen ab. Das war ein spürbarer Einschnitt und finanziell kein Kindergeburtstag, aber es lohnt sich jeden Tag. Ich brauche mich für niemanden zu verbiegen, sondern kann einfach ich selbst sein und mein Bestes geben. Dadurch, dass meine Kunden mit mir auf einer Wellenlänge schwimmen, läuft die Verständigung schnell, einfach und voller Vertrauen. Die Bereitschaft meiner Kunden, mich als Beraterin in wesentliche Entscheidungen frühzeitig einzubinden, ist ungleich höher. So kann ich viel intensiver mit meinem Wissen und meinen Erfahrungen nützlich sein und das ist ein Turbo für den Erfolg meiner Beratung. So macht es riesig viel Spaß, zu arbeiten, weil ich mich jederzeit uneingeschränkt auf und über jeden einzelnen Kundenkontakt freuen kann und weil meine Leistung von meinen Wunschkunden viel wertvoller empfunden und anerkannt wird.

Nenne 2-3 Online-Tools, die du für dein Online-Business gerne verwendest:

Meine Kurse (und inzwischen auch Bücher) schreibe ich am liebsten mit „Scrivener“ (www.literatureandlatte.com) – dank Dropbox auch quer über Mac, Windows und iOS.

Hast du Buchtipps?

An den eigenen bin ich noch dran 😉 Aber dazu, wie man ein gesundes Unternehmen aufbaut, immer gerne alles von Mike Michalowicz. Das ist Business-Literatur für den Nachttisch. Wertvoll, anschaulich und teilweise sehr lustig 🙂 „Profit First“ ist ja schon auf Deutsch erschienen, der „Toilet-Paper-Entrepreneur“ (zu Deutsch: Der Klopapier-Unternehmer) wird gerade von Barbara Budrich übersetzt und kommt voraussichtlich noch 2016 auf Deutsch heraus. „Pumpkin Plan“ und „Surge“ sind bisher leider nur auf Englisch zu haben, aber auch unbedingt lesens- oder hörenswert.

Deine Webseite: http://www.einfach-klarheit-schaffen.de/

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