Wie du negative Gedanken für dich nutzen kannst

Haben es Optimisten im Leben leichter? Haben Optimisten mehr Erfolg? Von mir selbst kann ich sagen, dass ich zwar ein eher positiv denkender Mensch bin, aber auch meine negativen Gedanken zu schätzen gelernt habe. Wie du das für dich nutzen kannst, möchte ich dir in diesem Artikel etwas näher bringen.

Welcher Weg ist einfacher?

Wenn du als gnadenloser Optimist durch das Leben gehst, wirst du nicht automatisch erfolgreicher sein und auf der Insel deiner Träume landen. Vielleicht wirst du nur ein wenig leichter durch das Leben gehen, ein wenig mehr Spaß haben und alles eher von der optimistischen Seite her betrachten können.

Mehr Optimist oder mehr Pessimist?

Die meisten Menschen sagen von sich selbst, dass sie zwar Optimisten sind, doch wenn es an die Realität geht, dann ist die Neigung hin zum negativen Gedanken genau das Hindernis, mit dem sie sich selbst im Weg stehen, weil sie nicht wissen, wie sie damit umgehen sollen. Auf der anderen Seite wiederum – und das ist vielen gar nicht wirklich bewusst- betrachten sie das Leben durch die rosarote Brille und machen sich einfach nur etwas vor. Geht es dir auch oft so?

Hilft dir die rosarote Brille in deinem Business?

Wohl eher nicht. Wenn du dich selber motivierst, dir brav deine Ziele setzt und immer wieder einen Schritt nach dem anderen ab arbeitest, ist das noch längst keine Garantie für deinen Erfolg.

Du spürst zwar für dich, dass du in der Umsetzung bist, viele Dinge erreicht hast und deinem Ziel ein wenig näher gekommen bist. Diese Euphorie des Erfolges, wenn es vielleicht auch nur ein kleiner sein mag, ist durchaus positiv zu betrachten.

Doch dabei solltest du nicht zu oft den Blick durch die rosarote Brille wagen, denn dieser Blick wird dich auf Dauer blind machen für die Dinge, die dir jede Menge Chancen für Veränderung bieten.

Betrügst du dich nicht oft selbst mit dem Blick durch die rosarote Brille?

Wie du negative Gedanken für dich nutzen kannst

Wie oft hast du dich in der letzten Zeit in Situationen befunden, die dich selbst zurückgeworfen haben, die dir gezeigt haben, dass es nicht so läuft, wie du es dir vorstellst? Du hast nicht genug Kunden, du hast zu wenig Geld auf deinem Konto, du hast das Gefühl, dass du nicht gut genug bist für dein Business? Und irgendwie bewegt sich gar nichts weiter.

Zweifel und Ängste machen sich breit und schnüren dir nach und nach die Kehle zu. Du könntest jetzt hingehen und hoffen, dass es nur eine vorübergehende Phase ist, dich mit optimistischen Gedanken trösten, oder mit anderen Dingen ablenken.

Wie oft blickst du durch die rosarote Brille?

Überlege dir mal, wie oft du solche Gedanken zwar wahrgenommen, aber dann doch wieder verdrängt hast. Denn was wäre passiert, wenn du deine rosarote Brille abgelegt hättest? Du hättest deine Situation mit klarem Blick betrachtet, deine Ärmel umgekrempelt und hättest einen neuen Weg eingeschlagen.

So kannst du deine rosarote Brille endlich loswerden:

1. Betrachte die Dinge realistisch, egal wie sie sind: ob positiv oder negativ. Mache dir bewusst, dass die Situation, so wie sie ist, nicht weiter bestehen kann.
2. Überlege dir, was und wie du es ändern willst.
3. Schau dir an, was bisher gut funktioniert hat und was du weiter übernehmen kannst.
4. Frage dich, was genau du tun musst, um die Situation zu verändern.
5. Frage dich, was dir fehlt.
6. Lege deinen Perfektionismus ab, denn damit stehst du dir nur unnötig selbst im Weg. Du wirst nie hundertprozentig sein können, und was nützt es dir, wenn ein großer Teil deiner Ideen auf der Strecke bleibt.

Negative Gedanken können dich antreiben-lerne sie zu lieben

Wenn du zu allem gerne die rosarote Brille trägst, oder auch anders gesagt, vieles gerne verdrängst, dann hast du keine Chance, die wirkliche Realität wahrzunehmen. Deine negativen Gedanken aber können dir einen Schub bringen, der dich endlich weiter voran bringt. Mache reinen Tisch und stelle dich diesen negativen Gedanken. Analysiere sie und überlege dir, wie sie dich weiter bringen können.

Lasse dir deine Ziele und Träume nicht nehmen, denn sie sind das, was dein Leben erst so richtig liebens – und lebenswert machen. Doch die rosarote Brille kann dich blind machen.

Schreibe mir mal, wie es dir mit diesem Thema geht?

Online-Erfolg ist greifbar, auch für dich – Ulrike

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4 Kommentare, sei der nächste!

  1. Liebe Ulrike, ich denke purer Optimismus verleitet, nicht genau hinzusehen und wichtige Stolperseine oder Stellschrauben zu übersehen. Ob dazu zwingend negative Gedanken erforderlich sind? Nein, ich denke positive Gedanken sind wertvoll, weil eine positive Geisteshaltung bessere Ideen für Lösungen findet.
    Ich würde es daher nicht als negative Gedanken bezeichnen, eher als „ups, da bin ich nicht auf dem richtigen Weg, dass hätte ich gerne anders“ und trotzdem bei einer positiven Grundhaltung bleiben, mit der ich mich regelmäßig hinsetzen kann und einen „Soll“/“Ist“ Vergleich mache „Bin ich auf dem richtigen Weg? Was stört? Wie kann ich es optimieren? Was will ich stattdessen? Was kann ich tun?

    Manchmal bracht es sogar die „bunte Brille“, um noch mehr, vielleicht ganz neue, noch viel schönere Möglichkeiten zu sehen, ohne den wachen Geist zu verlieren, der uns hilft, das Machbare vom Unrealisitischen zu unterscheiden.
    Alles Liebe Jutta

  2. Hallo Ulrike, Du hast bei mir da genau einen Nerv getroffen. Ich hab zuletzt eine schwere Zeit durchgemacht mit viel Rechtsanwalt und gerichtsprozess, jedes Schreiben zieht einem runter. Und wenn dann zusätzlich Probleme im Betrieb dazukommen, dann verschlingen einem negative Gedanken. Ich glaube zwar schon laenger fest daran, dass es unsere Gedanken darueber sind, die den Unterschied machen, aber ich hab mich oft verzweifelt gefragt, wie ich diese negativen Gedanken abstellen kann – die mich manchmal total laehmen! Dein Ansatz ist konstruktiv: nicht abstellen sondern integrieren – vielen vielen Dank. Da sehe ich eine Chance fuer mich! Liebe Gruesse Susanne

    1. Hallo Susanne,
      ich freue mich, dass dir mein Artikel weiter hilft. Manchmal sind es gerade die schweren Zeiten, die uns runter ziehen. Oft sind es auch die eigene Erziehung und die Erlebnisse, die es uns schwer machen. Du bist auf dem besten Weg.
      Ich wünsche dir, dass wieder Ruhe einkehrt und du deinen Weg findest.
      Ganz liebe Grüße
      Ulrike

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