Weshalb du auch als Solounternehmerin Technik brauchst

Weshalb du auch als Solounternehmerin Technik brauchst

Wir kennen sie alle – die Angst, etwas falsch zu machen! Und an Technik trauen wir (Frau) uns schon gar nicht ran.

Genau den Gedanken hatte ich bis vor einigen Jahren auch noch. Meine Webseite war ein Baukastensystem und irgendwie auch gar nicht mal so schlecht geworden. Ich habe meine ersten Audiodateien hochgeladen, einen kleinen Podcast gestartet und habe gelernt meine Videos zu berabeiten.

Weshalb du auch als Solounternehmerin Technik brauchst

Klar, wäre die einfachste Lösung alles mal eben outzusourcen. Kannst du durchaus auch machen und es gibt Aufgaben wie ein Logo designen, das gebe ich auch ab. Doch ich wollte mich von Anfang an nicht abhängig machen und lernen wie alles fuktioniert.

Doch kannst du dir vorstellen, wie nervend es ist, wenn du Tage darauf warten musst, dass dir dein Blogdesigner die neue Wunschgestaltung macht oder dir den neuesten Blogartikel hochlädt? Von den Kosten mal ganz abgesehen. Was nützt dir günstiges Outsourcen, wenn du erstmal jede Menge Zeit darin verschwenden musst, jedes Mal zu erklären, was du eigentlich möchtest. Das war mir an dieser Stelle echt zu nervig und zeitraubend.

Mut zur Technik

Wer sich nicht mit WordPress und Co. auskennt, kann sich wahrlich etwas Schöneres vorstellen, als einen HTML-Code in die Sidebar einzufügen, Bilder in die passende Größe zu bringen. Der ganze Blog könnte einem ja zerspringen.

Dazu noch Audios und Videos erstellen, irgendwie noch den E-Mail Marketing Anbieter mit seiner Autoresponder Serie bedienen und auch noch ein Gravartarbild erstellen. Überforderung pur für alle Anfänger.

Technikniete trifft auf Technikfreak

Weshalb du auch als Solounternehmer Technik brauchst

 

So könnte man es bei mir sagen. Niemals hätte ich mir zugetraut, das alles selbst auf die Reihe zu kriegen. Doch ich habe mich und mein Umfeld eines Besseren belehrt. Wie sieht es bei dir aus?

Die meiste Zeit verschwendest du garantiert damit festzustellen, dass du das alles nicht kannst, anstatt dich ans Lernen zu machen (die Ausnahmen unter den Lesern/-innen mögen es mir verzeihen). Zu allem gibt es mittlerweile Videokurse und YouTube bietet dir auch eine ganze Menge Tutorials. Du musst ja nicht gleich alles auf einmal lernen. Aber wie wäre es in kleinen Schritten mit dem anzufangen, was du benötigst.

Lieber Zeit oder Geld investieren

ist eine persönliche Entscheidung und die Frage, was dein Geldbeutel hergibt, aber auch welche Ambitionen du hast. Ich hätte mir für so Vieles locker einen Dienstleister suchen können, doch ich wollte von Anfang an wissen, wie alles, was ich für meine Online-Selbstständigkeit benötige, funktioniert.

Lasse deine Angst vor der Technik nicht überhand nehmen

Natürlich sollst du dich nicht stundenlang in die Technik verbeißen. Aber wie wäre es, wenn du dir regelmäßig 2 Stunden in der Woche nehmen würdest, um etwas Neues zu lernen. Dabei ist es egal, ob du –zig Versuche startest. Hauptsache, du hast es gewagt.

Plane Fortbildungen zum Thema Technik ein

Wenn du eine bestimmte Technik wie z.B. WordPress, Audio – oder Videodateienbearbeitung regelmäßig benötigst, dann macht es durchaus Sinn, dass du in deinem Jahresbudget die Kosten für eine entsprechende Fortbildung einplanst. Das erlerntte Wissen wird dich auf Dauer entspannen und dir die Last fremder Dienstleister abnehmen.

Nie von Anfang an sagen, dass du das ohnehin nicht beherrschen wirst. Wahrscheinlich hast du bisher nur schlechte Lehrmeister dazu gehabt und/oder an alten Glaubenssätzen festgehalten.

Ein Online-Business führen, bedeutet ein Allrounder zu werden

Damit kannst du ungeahnte Fähigkeiten freilegen. Dir selbst etwas beweisen. Ach, einfach mal wieder stolz auf dich sein. Auch das gehört zu einer Solopreneurin (Solounternehmerin). Die männliche Spezies der Leser darf sich an dieser Stelle selbsterständlich auch angesprochen fühlen.

Beitragsbild: Victor Hancek, https://picjumbo.com/

Online-Erfolg ist greifbar, auch für dich – Ulrike

 

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4 Kommentare, sei der nächste!

  1. Hallo Ulrike,
    du hast bei mir mit diesem Artikel genau den wunden Punkt getroffen. Ich hasse Technik. Ich will mich nicht damit beschäftigen. Und genau damit blockiere ich mich selbst. Abgeben ist mir definitiv zu teuer und so komme ich einfach nicht weiter.
    Danke, du hast mir Mut gemacht.
    LG Ella

  2. Liebe Ulrike,

    du hast so Recht. Zu Beginn meines Bloggerlebens habe ich auch überlegt, outsourcen oder selbst erstellen. Beides kostet Geld. Klar. Doch mir war ebenfalls klar, dass mein Nervenkostüm es niemals aushalten würde, ständig hinter einem Dienstleister herzurennen, sowohl während der Erstellung als auch hinterher.

    Meine Empfehlung:
    Investieren in einen guten Kurs (gibt es hier bei Ulrike, das war Werbung, grins), loslegen, dabei wachsen und hinterher stolz auf die eigene Leistung sein.

    Meine Ermutigung für alle, die noch zweifeln:
    Mit Null Ahnung habe ich meinen eigenen Blog zusammengebastelt, den ich auch selbst pflege. Was ich kann, kannst du auch. Nun kommt ein Geschenk (Freebie) dazu, ein online-Kurs und ich denke sogar bereits an ein ebook.
    Nur Mut zum ersten Schritt, das ist Alles.

    Ganz herzliche Grüße
    Elvira

    1. Liebe Elvira,
      vielen herzlichen Dank für dein so ausgiebiges Feedback und ein großes Kompliment an dich: Du bist über dich hinaus gewachsen und hast schon so viel erreicht.
      Ich wünsche dir weiterhin, dass du deinen Weg so wunderbar gehst.

      Ganz liebe Grüße
      Ulrike

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