Anders geht immer

Anders geht immer

Podcastfolge 131: Anders geht immer sagt mein heutiger Interviewgast Vera Nägler

Hier gibt es auch die Podcastfolge 131 zu. Gerne auch zum Abonnieren auf iTunes oder Stitcher für Android:

Anders geht immer

Dein Pitch:

Als Trainerin, Coach und Autorin bringt Wera Nägler andere dazu, aktiv zu werden. Sie vermittelt als echte Querdenkerin ungewöhnliche Wege und frische Perspektiven. Ihren Kund*innen hilft sie, aus destruktivem Denken auszusteigen. Und begleitet sie dabei, ihre Ziele mit anderen Strategien zu erreichen.

Als Expertin für das Unterbewusstsein hilft sie Menschen mit ihrem Unterbewusstsein zusammenarbeiten, damit sie in ihrem Inneren richtig aufräumen können.

 

Dein schwierigster Moment als Unternehmer-(in):

… war, bevor es überhaupt losging. Ich hatte 10 Jahre in der Wirtschaft gearbeitet. Mit 30 angefangen, zu studieren. Nebenbei viele Fortbildungen und Ausbildungen gemacht. Nächstes Studium direkt angeschlossen. Noch mehr andere Ausbildungen außerhalb der Uni. Irgendwann war klar: Für das, was ich machen will, wofür mein Herz schlägt, gibt es keinen Job. Als mein damaliger Lebensgefährte sagte: „Dann musst du dich selbstständig machen!“ habe ich geweint und mich wirklich in eine Ecke auf den Boden gesetzt. So schlimm war das. Weil ich niemanden kannte, der selbstständig war. Ich wollte einen 8-17-Uhr-Job. Es hat etwas gedauert, bis ich aus meiner Ecke wieder rauskam.

Wenn man mir damals gesagt hätte, was ich alles lernen werde und welche Entwicklungen ich in den nächsten 20 Jahren machen würde – ich wäre NIEMALS aus meiner Ecke rausgekommen. Ich hätte dagesessen und gewartet, bis die 20 Jahre um sind. Also die Angst, etwas absolut Neues anzufangen, wovon ich nicht den Schimmer einer Ahnung hatte, etwas wirklich Bedrohliches und GLEICHZEITIG zu spüren, dass dies genau das richtige für mich ist.

 

Was war die beste und wichtigste Entscheidung in deinem Business:

Mir zu erlauben, mich zu wandeln. Und mein Business meinen wachsenden und wechselnden Bedürfnissen anzupassen. Das betraf anfangs Themen. Beispielsweise dass ich mit Leidenschaft EDV-Trainings für Administratoren gegeben habe und Kunsttherapie-Ausbildungen durchgeführt habe. Ich kannte niemanden, der so was machte.

Zunehmend dann meine Tätigkeiten. Also Trainerin sein und Coach und Therapeutin. Dann Autorin dazu. Dann sehr früh Webinare anbieten. Dann meine ersten Onlineprogramme. Vieles habe ich mir nur deshalb „erlaubt“, weil ich es mir selbst verkauft habe als „ich will das nur mal eben ausprobieren, ob das was für mich ist“.

Wichtig ist, mir das, was anklopft, zu erlauben, weil es meist der nächste Entwicklungsschritt für mich ist. Und gleichzeitig dann aber etwas anderes loszulassen.

 

Nenne 2-3 Online-Tools, die du für dein Online-Business gerne verwendest:

Outlook ist meine Steuerzentrale

Canva bringt meine kreativen Ideen schnell ans Licht

Phrase Express ist ein Programm, durch das ich mit meinen eigenen Abkürzungen und Textbausteinen viel Zeit spare

 

Hast du Buchtipps?

Barbara Sher Du musst dich nicht entscheiden, wenn du tausend Träume hast

Theo Fischer Wu wei: Die Lebenskunst des Tao

Varda Hasselmann Archetypen der Seele: Die seelischen Grundmuster – Eine Anleitung zur Erkundung der Matrix

 

Deine Webseite:

www.wera-naegler.de

www.mein-selbstcoaching.de

 

Podcast OnlineBusinessLadies von Ulrike Giller

Schon auf iTunes oder Stitcher für dein Android Gerät abonniert?

Hat dir der Artikel gefallen? Dann teile ihn gerne.

Erhalte kostenfreie Erfolgstipps und mein E-Book: erfolgreich-als-female-solopreneur-cover

“Erfolgreich als female Solopreneur”.

Wir halten uns an den Datenschutz. Du kannst dich mit einem Klick wieder austragen.

2 Kommentare, sei der nächste!

  1. Hallo,

    ja, das ist ein ganz großer, aber auch großartiger Schritt, sich selbstständig zu machen. Ich selbst bin erst seit kürzerem als schreibcoachender Solopreneur unterwegs, und habe es bis jetzt keine Minute bereut. Denn die Weitergabe meines Wissens und meiner Erfahrung an ganz, ganz viele Menschen ist mir eine Herzensangelegenheit. Natürlich kenne ich auch Zweifel- und Frustrationsphasen, wie jede/r Selbstständige, die gehören einfach dazu. Aber im Unterschied zum Angestelltendasein kommt man da viel schneller wieder raus. Wie gesagt, weil es einfach überwiegt, dass man für seine Sache brennt.

    Viele Grüße
    Gabriele

    1. Liebe Gabriele,
      vielen Dank für deine ergänzenden Gedanken. Ja, das Solopreneur-Dasein ist schon etwas ganz Besonderes und macht auch viel Freude, wenn man für das Thema so richtig brennt. Das können leider die Wenisgtsen im normalen Angestellten-Dasein von sich sagen.
      Viele Grüße
      Ulrike

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.